Wappen & Siegel Eimes

Im Jahre 1550 wurde dem Flecken Eime ein Siegel verliehen, das den heiligen Jacob darstellte. Es trug die Umschrift 'Sigillium Flecken in Eime'
1611 wurde die Umschrift geändert in 'Eime im G(ericht) Lavens'. Der Bürgermeister von Eime verwahrte noch 1940 ein Petschaft (Prägestempel) des Siegels von 1550.

1939, mit Neuordnung des Wappen- und Siegelwesens, erhielt Eime ein neues Wappen und Siegel. Es zeigt in Rot auf silbernen Boden einen dem Betrachter zugewandten silbernen Steinsitz mit seitlichen Wangen und hoher, gerundeter Rückenlehne. Darin eine goldene Königskrone. Hinter dem Sitz ragt eine bis zum Ansatz der Zweige sichtbare silberne Eiche mit silbernen Blättern und goldenen Eicheln hervor.

Dieses Wappen soll an den 'Königsstuhl' erinnern, der sich am Zusammentreffen der Gemarkungen Eime, Elze und Gronau befand. (Gerichtsplatz im alten Sachsengau Gudingen und später auch der fränkischen Grafschaftsverfassung) Noch um 1600 wurden hier Landtagsversammlungen der Herzöge zu Braunschweig und Lüneburg unter freiem Himmel abgehalten.

Jürgen Huck
(entnommen der Festschrift 750 Jahre Eime von 1959 - Überarbeitet von Rolf Möbius 2007)